Begriffe und Erläuterung

Waschmaschinen Fachbegriffe und Lexikon

Waschmaschinen Fachwörter einfach und schnell erläutert

waschmaschinen-test-tippsImmer wieder tauchen Fachbegriffe auf, mit denen viele nichts anfangen können. Wir erklären ihnen was die ganzen Begrifflichkeiten bedeuten und welche Funktion dahinter steckt. Gerade der Laie ist oft überfordert und kann mit vielen Bergriffen nichts anfangen.

 

Bekannte Begriffe, kurz erklärt:

  • A, A+, A++, A+++:

    Klassizifierungen der Energieeffizienz. Dabei sind die Energieklassen von D “hoher Energieverbrauch“ und A+++ “sehr sparsam“ gestaffelt.

  • AntiVibration:

    Die Waschmaschinen von Bosch besitzen an den Seiten kreisförmige Segmente, die die Geräusche laut Hersteller verringern sollen. Vibrationen werden somit abgedämpft.

  • AquaStop:

    In gewissen Fällen kann es passieren, dass der Wasserschlauch undicht wird. Diese Funktion verhindert weiteres zufließen und beugt somit Wasserschäden vor.

  • AutoDos:

    Miele hat diese innovative Technik in einigen seiner Modelle integriert. Die AutoDos Funktion ist dafür zuständig, dass die Dosierung des Waschpulvers und Flüssigwaschmittels optimal eingesetzt wird. Dafür sind Behälter (Fassungsvermögen 3,7 Liter) integriert in diesen man die Waschmittel hineingibt und durch die Funktion (automatische Dosierung) einschaltet. Durch Sensoren werden Beladungsmenge, Schmutzgrad analysiert und die passende Dosierung automatisch eingestellt. Welches der Waschmittel sinnvoller ist, deutet die Maschine in der Anzeige an. Die AutoDos Funktion kann nicht in allen Waschprogrammen verwendet werden. Mit dieser innovativen Technik können sie bis zu 30% Waschmittel einsparen.

  • Bullauge:

    Frontlader Waschmaschinen Öffnung. Durch das Bullauge kann man in die Waschmaschine sehen und die Wäsche beim Waschgang beobachten

  • dB (Bel, Dezibel):

    Mit dieser Hilfsmaßeinheit werden Pegel bzw. die Geräusche Emission eines Gerätes angegeben. Damit kann der Verbraucher sehen, wie Geräuscharm die jeweiligen Waschmaschinen sind. Diese physikalischen Einheiten werden sowohl in der Akustik als auch in der Dämpfung verwendet. Dezibel Werte für Waschmaschinen liegen dabei zwischen 50 – 75 dB(A). Zum Vergleichen:

  • 40 dB(A): leiser Dialogaustausch
  • 85 dB(A): Bei gewissen Tätigkeiten wird bei dieser Maßeinheit ein Hörschutz vorgeschrieben.
  • EcoDrive:

    Einige Samsung Waschmaschinen besitzen diesen neuartigen Motor, der laut Hersteller besonders effektiv, verschleißarm und langlebig ist.

  • EcoSilence Drive:

    Motoren von Bosch Waschmaschinen. Innovative Technik die statt Kohlebürsten Permanentmagneten einsetzt. Dadurch wird die Waschmaschine lauf Bosch enorm leise und verschleißfrei.

  • Einspülkasten / Waschmittelfach:

    Das Fach in welches man das Waschmittel / Weichspüler hineingibt.

  • Energieeffizienz:

    Wie viel Energie wird bei der Waschmaschine im Jahr verwendet. Angegeben wird dieser Wert in Kilowattstunden. Es verdeutlicht damit wie sparsam oder verbrauchsintensiv die Waschmaschine arbeitet. Es gibt damit an wie hoch der Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten sind.

  • Energieeffizienzklassen:

    Energieetikett - EU LabelDa Energieeffizienz bei Waschmaschinen unterschiedlich ausfällt, wurde die Energieeffizienz in Klassen von (A+++ – D) unterteilt. D steht damit für hohen Verbrauch und A+++ für sehr geringen Energieverbrauch.  Die A Klasse besitzt zusätzliche Plus Werte. A+++ ist beispielsweise 32% sparsamer als die A++ Klasse. A++ ca. 22% als A+ und A+ ca. 13% als A. Im jährlichen Verbrauch sind die A+++ Geräte deutlich geringer. Die EU bestimmt nach Verordnung Nr.- 1061/2010 dabei die Effizienzklasse. Dabei wurden nur die 40°C und 60°C Baumwolle Programme ausgewertet.

    Energielabel / Energieetikett / EU-Label:

    Das Energieetikett ist ein EU Label. Dieses Label vereinfacht es, dass Verbraucher verschiedene Modelle einfacher vergleichen können. Darauf sind die wichtigsten Verbrauchswerte angegeben. Diese Verordnung der EU ist EU-weit einheitlich und gesetzlich vorgeschrieben. Das bunte und gut erkennbare Etikett ist sein 2012 eine verbindliche Kennzeichnung. Energieverbrauch/Jahr, max. Füllmenge, Schleudereffizienzklasse, Lautstärke beim Waschen bzw. Schleudern, und wie viel Wasser im Jahr verbraucht wird. Außerdem ist der Markenname und die Modellbezeichnung angegeben. Die Kennzeichnungen gehen von A+++ – D.

  • EU Verordnung Nr. 1061/2010:

    Verpflichtung der Hersteller zur Angabe von wichtigen Verbrauchswerten und Eigenschaften einer Waschmaschine. Kennzeichnung von Messmethoden der Wertangaben von Waschmaschinen.

  • Fassungsvermögen:

    Damit wird das max. Wäschegewicht angegeben. Eine 7 kg Waschmaschine kann dabei mehr aufnehmen als eine 5 kg.

  • Frontlader:

    Waschmaschinen die von vorne beladen werden. Front steht dabei für “vorne“ und Lader für “laden.“

  • Green Technologie / Green Technologie Inside:

    Bosch Kennzeichnung für nachhaltiges und ressourcensparendes Verfahren. Damit steht das Programm für Umweltbewusstsein. Produkte mit der Auszeichnung Green Technologie Inside sind damit energieschonende Maschinen, die umweltbewusst hergestellt worden sind.

  • Home Professional:

    Bosch verwendet diesen Begriff für schonende Textilbehandlung bei gleichzeitig stärkerer Leistung.

  • i-Dos:

    Ebenfalls eine Kennzeichnung von Bosch, dass für intelligentes dosieren steht. Die Dosierautomatik setzt damit die Dosierung beim jedem Waschgang intelligent ein.

  • Integrierfähig:

    Dies bezeichnet Waschmaschinenmodelle, die beispielsweise in die Küche, unter die Arbeitsplatte integriert werden können.

  • kWh/annum:

    Dieser Wert gibt an wieviel Energie im Jahr verbraucht wird. kWh steht für “Kilowattstunden“ und annum steht dafür für „Jahr“.

  • Lärm / Lärmpegel / Lautstärke:

    Ist ein Wert die die Lautstärke der Waschmaschine sowohl beim Waschen als auch beim Schleudern angibt.

  • LiquidWash:

    Automatische Dosierung von flüssigem Waschmittel. Miele gibt diesen Wert an das eine automatische Dosierung kennzeichnet. Dafür hat der Hersteller einen Vorratsbehälter entwickelt, wo die Maschine bei Bedarf darauf zugreifen kann. Den Behälter kann man auch neben die Waschmaschine stellen. Wählt man beim Starten eines Waschgangs die Option „automatische Dosierung“ ist diese Funktion damit aktiv geschaltet. Je nach Verschmutzungsgrad, Textilmenge und Waschprogramm kann die Waschmaschine das Flüssigwaschmittel effizient einsetzen. Dies ist nur ein zusätzlicher Behälter der nicht verpflichtend einzusetzen ist. Im Waschmaschinen Test gehen wir näher darauf ein. Mit der automatischen Dosierung des Waschmittels sparen sie bis ca. 30%.

  • Luftschallemission:

    Die Luftschallemission drückt die Geräuschentwicklung in der Luft in Werten aus. Die Schallwellen die über die Luft übertragen werden und damit den Geräuschpegel bestimmen.

  • Mengenautomatik:

    Mit dieser Funktion kann die Waschmaschinen durch Sensoren erkennen, wie viel Menge an Textilien beladen wurde und kann somit die perfekte Einstellung für Dosierung und Verbrauch an Energie und Wasser und sogar der Restlaufzeit diese Menge festlegen. Eine sehr effektive innovative Technik.

  • Nennkapazität:

    Ist das gleiche wie Fassungsvermögen und gibt damit das maximale Beladungsgewicht an.

  • Programmdauer:

    Von der Startzeit bis zum Ende des Waschprogramm festgelegter Wert, dass in Minuten angegeben wird. Diese drückt aus, wie lange die Waschmaschine für das jeweilige Waschprogramm mit den dazugehörigen Einstellungen brauchen wird.

  • rpm:

    Diese englische Wert bedeutet round per minute, in Deutsch „“Umdrehung pro Minute (U/Min.)

  • SchaumAktiv:

    Eine innovative Technologie das die Textilien mit extraviel Schaum umhüllt, um die Wäsche damit schonender zu waschen. Das Wasser wird dabei schon frühzeitig aufgeschäumt.

  • Schleuderdrehzahl / Schleuderzahl:

    maximale Umdrehung pro Minute. Dies bestimmt hinterher die Restfeuchtigkeit der Textilien. Je höher die Waschmaschine schleudert, desto weniger Restfeuchte enthalten die Textilien. Dies ist auf das Baumwollprogramm bezogen.

  • Schleudereffizienzklasse / Schleuderwirkungsklasse:

    Gibt den Wert der Restfeuchtigkeit an und wie effektiv die Maschine im Schleudergang arbeitet. Die  Die Klassen werden in Buchstaben definiert und gehen von A – G.  Zum Vergleich: Eine Schleuderwirkungsklasse A hat eine Restfeuchte unter 45%, wogegen die Klasse G über oder gleich 90% Restfeuchte hat.

  • Schontrommel:

    Eine spezielle Trommelart von Miele, dass durch die besondere wabenförmige Oberflächenstruktur die Textilien pfleglich und besonders schonend behandeln. Diese Waschtrommel ist mit dem Europa-Patent EP 0 935 687 B1 von Miele patentiert worden.

  • Side by Side:

    Übersetzt bedeutet es “Seite an Seite“. Das bezeichnet, dass hinstellen der Waschmaschine neben dem Wäschetrockner. Dieser Begriff findet sich auch bei Kühlschränken wieder.

  • Smart Sensor:

    Samsung Technik, die die Beladungsmenge durch intelligente Sensoren erkennt und das Waschprogramm darauf ausrichtet.

  • Smart Wash:

    Individuelle Einstellungsmöglichkeiten der Waschprogramme, die man speichern kann und bei Bedarf aufrufen kann. Diese Technik kommt vom Hersteller Samsung,

  • Space Max:

    Ein extra großes Fassungsvermögen der Waschtrommel. Ist eine Technologie von Samsung,

  • Sparprogramm:

    Bei diversen Waschmaschinen im Test Waschprogramm, dass beim Waschen bei 60°C sparen soll. Waschmaschinen Tests vom Stiftung Warentest Institut haben dies jedoch nicht bestätigen können.

  • SteamCare:

    Miele verwendet dieser Technik in einigen seiner Waschmaschinen Modelle. Dabei gibt der Hersteller an, dass damit das Bügeln sogar überflüssig wird, da SteamCare dafür sorgt, dass die Wäsche während des Waschgangs geglättet wird. Der Aufwand den man für das Bügeln verwenden würde, wäre mit diesem effektiven und sanften Verfahren um 50% reduziert. Mit dieser Technik kann man seine Textilien auch auffrischen.

  • Temperatureinstellung:

    Gewisse Waschprogramme haben eine fixe Temperatur, wobei man bei anderen aussuchen kann wie hoch die Temperatur sein soll. Vorsicht bei zu niedrigen Temperaturen, denn es kann sonst passieren, dass sich auf Dauer Bakterien vermehren können und die Waschmaschine stinkt. In unserem Test können sie darüber mehr lesen.

  • Top-Lader:

    Top steht hierbei für oben. Das beiden der Waschmaschine von oben. Diese Waschmaschinen verbrauchen generell mehr Wasser als die Frontlader. Der besondere Vorteil dieses Modell ist das dieser kompakt ist und flexibel aufgestellt werden kann.

  • Unterbaufähig:

    Diese ist ähnlich dem Begriff „integrierfähig“ und kann bei Bedarf  mit in ein Küchenset unter die Arbeitsplatte der Küche eingebaut werden.

  • U/Min:

    Gibt an wieviel Umdrehungen pro Minute die Waschtrommel beim Schleuderprogramm maximal erreichen kann.

  • Warmwasseranschluss:

    Diese Technik erlaubt es der Waschmaschine direkt Warmwasser für das Waschen zu beziehen ohne es selbst aufzuwärmen. Damit sparen solche Waschmaschinen mehr als 40% Strom. In unserem Waschmaschinen Test haben wir auch Modelle mit dieser Technik im Angebot. Dafür steigen jedoch die Warmwasserkosten.

  • Wasch-Trocken Säule:

    Bei diesem System wird der Trockner auf die Waschmaschine durch ein Verbindungssystem befestigt. Jedoch kann man nicht alle Waschmaschinen Modelle damit bestücken.

  • Wasserverbrauch:

    Ein Wert auf dem EU-Energielabel, das den Verbrauch der Waschmaschinen im Jahr angibt. Dieser Wert ist auf Grundlage von220 Waschgängen berechnet worden.

  • XXL – Bullauge:

    Ein extragroßes Fenster in der Tür der Waschmaschine. Ein solches Modell ist die Bauknecht WM Style 824 ZEN.

Bevor man ein Produkt erwirbt, ist es wichtig sich vorher mit den Begriffen vertraut zu machen. Hinterher fällt die Kaufentscheidung die Wahl viel einfacher aus. Haben sie erst einmal alles verstanden können sie leicht die beste Waschmaschine im Test finden und auch einen Vergleich viel einfacher beurteilen.